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Kultur Pur


Kultur pur im Pfaffenwinkel
Anreise jederzeit
Inkl.  
- 3 x Übernachtung mit Frühstücksbuffet
- 1 x Begrüßungsgetränk
- 2 x 3-Gang-Menü 
- 1 x 4-Gang-Menü
- Entspannung in der Infrarot-Kabine 
- Relaxen in der Sauna
- Erholung im Dampfbad
- Karte "Kunst & Kultur" im Pfaffenwinkel, zusätzliches Informationsmaterial

Ausgestattet mit der Karte "Kunst und Kultur" im Pfaffenwinkel sowie mit unserem zusätzlichen Informationsmaterial können Sie während Ihres Aufenthaltes in unserem Hause die vielen Sehenswürdigkeiten in unserer unmittelbaren Umgebung erkunden. Wieskirche, Kloster Ettal, Augustiner-Chorherrenstift Rottenbuch, Welfenmünster Steingaden, Basilika Altenstadt, Passionsspieltheater Oberammergau, Wallfahrtskirche Vilgertshofen, Gabriele-Münter-Haus und Schloßmuseum Murnau, Hohe Schloß zu Füssen, Buchheim-Museum am Starnberger See, dazu noch die Schlösser König Ludwig II. - um nur ein paar zu nennen. Nutze Sie die zentrale Lage unseres Hauses als Basislager - abends können Sie sich dann nach dem Menü noch ein bisserl in unserer Wellness-Oase entspannen - Wir freuen uns auf Sie!

Der Preis beträgt im Doppelzimmer EUR 146,00 pro Person, der Einzelzimmer-Aufschlag beträgt EUR 24,00.

Für alle, die sich für Geschichte, Kunst & Kultur des Pfaffenwinkels interessieren, hier noch ein paar Informationen zu den Sehenswürdigkeiten von Peiting und Umebung:

Klosterkirche Heiliger Berg Andechs

Anfahrt: Von Peiting aus auf der Ortsumgehungsstraße B 472 nach Weilheim, weiter auf der B 2 Richtung Starnberg, es geht links weg Richtung Dießen am Ammersee und zum Kloster Andechs, das ausgeschildert ist – von Peiting aus ca. 45 Min, gegenüber von Diessen

Den Rahmen und Raum der Kirche bildet der um 1430 durch Herzog Ernst von Bayern errichtete Bau. Neben der Stiftskirche von Polling und Hl. Geist in München war die Andechser Kirche einer der schönsten Hallenbauten des „Weichen Stils“ in Bayern, das oberbayerische Gegenstück zu Hl. Geist in Landshut.

Am Obergeschoß der Kirche liegen, nordwärts gegen den Klosterhof zu, die zwei alten Reliquienräume. Sie verbinden die Gehalte von Kapelle und geistlicher Schatzkammer in ein ergreifendes Bild.

 

Basilika Altenstadt

Bistum Augsburg

Patrozinium: Hl. Erzengel Michael 

 Altenstadt, das ehemalige Schongau, liegt an der noch heute teilweise erhaltenen und als Wirtschaftsweg benützten Römerstraße Via Claudia Augusta.

St. Michael, die einzige durchgewölbte Kirche aus der mittleren romanische Periode Bayern, ist ein Beispiel für die alpenländische romanische Basilika mit drei Schiffen, ohne Querhaus und mit drei parallelen Ostapsiden; sie gehört zu den bedeutendsten süddeutschen Kirchen dieser Zeit. 1966 wurde die Pfarrkirche durch Papst Paul VI. in den Rang einer päpstlichen Basilika erhoben.

Für den Bau der Basilika St. Michael gibt es keine urkundlichen Hinweise, doch ist er wohl zwischen 1180 und 1220 anzusetzen. Schon vorher gab es hier eine Steinkirche, deren Fundamente auf dem Friedhof der vermuteten Reichshofkirche gelegt wurden. Bauherren waren die Bürger von Alt-Schongau. Nicht auszuschließen ist der Einfluß Herzog Welfs VI., der 1147 das Kloster Steingaden gegründet hatte und als freigebiger Mäzen das kulturelle Leben im Lechrain bestimmte.

Als Baumaterial diente Tuffstein, Baumeister und Bauhütte sind unbekannt. Auffallend ist jedoch der oberitalienisch-lombardische Einfluß.

Auf Lettnerbalken der „Große Gott von Altenstadt“ – kostbarer Taufstein mit romanischer Bildsymbolik – Fresken aus frühgotischer Zeit – nach der Restaurierung 1994 neu entdeckt: der 8 m große Christopherus (aus dem 1. Drittel des 13. Jh.) an der Westwand – schöne gotische Madonna von 1330 in der nördlichen Seitenapsis.

Öffnungszeiten: Im Sommer bis 20 Uhr, im Winter bis 19 Uhr (evtl. auch nur bis 17 Uhr, bei Einbruch der Dunkelheit)

Führungen: Anmeldung im kath. Pfarramt, Tel. 08861/7315

Ammersee

Anfahrt: Von Peiting aus auf der Ortsumgehungsstraße B 472 nach Weilheim, weiter auf der B 2 Richtung Starnberg, es geht links weg Richtung Dießen am Ammersee und zum Kloster Andechs, das ausgeschildert ist – von Peiting aus ca. 45 Min.

Schiffsrundfahrt auf dem Ammersee, Ausgangspunkt u. a. Diessen am Ammersee

Info: Schiffahrt Ammersee, Tel. 08143/94021, www.seenschifffahrt.de

Kloster Benediktbeuern

Eines der ältesten Wahrzeichen Oberbayerns ist das Kloster Benediktbeuern, dessen Entstehung auf das Jahr 739 zurückgeht. Vor 1250 Jahren begannen hier die Mönche, das Voralpenland urbar zu machen. Die klösterliche Schreibstube war schon im 12. Jahrhundert weit bekannt. Ihr verdanken wir auch die Carmina Burana, eine wichtige Sammlung mittelalterlicher Vagantenlieder, die von Carl Orff 1937 in Musik gesetzt wurde. In der wechselvollen Geschichte des Klosters tauche noch viele bekannte Namen auf: Die bayrische Künstlerfamilie Asam, beteiligt an der Ausschmückung der Basilika, Johann Michael Fischer und Ignaz Günther, welche das Rokokokleinod der Anastasiakepelle schufen. Joseph von Fraunhofer baute in seiner Klosterwerkstatt (heute Museum) astronomische Fernrohre und entdeckte die Spektralanalyse, die auch heute noch, besonders in der Weltraumforschung eingesetzt wird. Das Kloster ist Zentrum kulturellen Schaffens und birgt zwei Hochschulen.

Information: Klosterverwaltung, Tel. 08857/880

Bernbeuren

Gemütliches Dorf im Pfaffenwinkel (1055 m), viele Ortsteile und Einzelhöfe, mit zahlreichen Kapellen. Pfarrkirche St. Nikolaus: Stattlicher Bau 1721-1723 von Joh. G. Fischer aus Füssen. Ländlich bemerkenswerte Ausstattung des frühen Rokoko, beachtenswerter Kreuzweg 1734/1735 (Bernhard Ramis)

Kirche geöffnet von 8 – 17 Uhr, Auskunft: Kath. Pfarramt, Tel. 08860/278

In der alten Molkerei ist heute ein Museum untergebracht, das die traditionelle und die moderne Milchverarbeitung darstellt. Kurse zur Käse- und Butterherstellung, Weben, Drechseln und Schnitzen.

Westlich von Bernbeuren der 1055 m NN hohe Auerberg mit Wallfahrtskirche zum hl. Georg. Beachtenswerte spätgotische Madonna des Jörg Lederer um 1520. Fantastischer Rundblick über das bayerisch-schwäbische Alpenvorland. Alljährlich im Frühjahr Georgiritt unter großer Anteilnahme der Bevölkerung, am letzten Sonntag im April.

Bernried am Starnberger See

Ehem. Augustinerchorherrenstift. Heute Fortbildungshaus der Missions-Benediktinerinnen. Teile der barocken Klosteranlage und des Klosterparks erhalten. Frühbarocke Kirche mit Rokokoausstattung, Wallfahrtskapelle, sog. Luftkirche mit Gnadenbild der Pieta aus dem 14. Jh.

Auskunft: Kloster der Missions-Benediktinerinnen, Tel. 08158/255-0

Der Ort Bernried erhielt 1982 die Auszeichnung „Schönstes Dorf Bayerns“, und wurde auch auf Bundesebene ausgezeichnet. Tipp: ein Spaziergang durch den Bernrieder Park. Die attraktiven Wanderwege „König-Ludwig-Weg“ und „Prälatenweg“ führen durch das alte Dorf, das noch ein sehr geschlossenes Ortsbild aufweist. Museum der Phantasie mit der Expressionisten-Sammlung von Lothar-Günther Buchheim.

Birkland (Ortsteil von Peiting)

Pfarrkirche St. Anna: einfache, gut ausgestattete barockisierte Dorfkirche, Wessobrunner Bandwerkstuck aus der 1. Hälfte des 18. Jh. Bemerkenswert der Hochaltar, ein Frühwerk von Dominikus Zimmermann (1715). Tagsüber geöffnet

Auskunft: Kath. Pfarramt, Tel. 08869/1488 

Burggen

Bäuerliches Dorf im Auerbergland. Pfarrkirche St. Stephan aus dem 17. Jh. (Turm romanisch) mit guter Ausstattung – Altarfiguren des Anton Sturm. Westlich außerhalb Burggens die ehem. Wallfahrtskirche St. Anna, erbaut Ende des 14. Jh. mit bedeutender Holzkassettendecke von 1674 mit Szenen aus dem Leben der Hl. Anna. Hochaltarfiguren von Anton Sturm. Angebaute und bewohnte Klause 1730/31.

Besichtigung St. Anna-Kirche: Kath. Pfarramt, Tel. 08860/245

Wunderschönes Naturschutzgebiet: Litzauer Schleife im Lech.

Jeden 2. Sonntag im September großer Festzug prächtig geschmückter Rösser, mit Markt.

Diessen am Ammersee

Anfahrt: Von Peiting aus auf der Ortsumgehungsstraße B 472 nach Weilheim, weiter auf der B 2 Richtung Starnberg, es geht links weg Richtung Dießen am Ammersee und zum Kloster Andechs, das ausgeschildert ist – von Peiting aus ca. 45 Min., gegenüber von Andechs

Pfarrkirche, ehem. Augustiner-Chorherren-Stiftskirche, Bistum Augsburg

Ein angeblich 815 bei St. Georgen vor Dießen gegründetes, 1013 an Augustiner-Chorherren übergebenes Stift wurde 1132 durch Graf Berthold I. von Dießen an die jetzige Stelle verlegt. Im Barock ließ Probst Renatus Sonntag 1681/88 die Stiftsgebäude neu erreichten. Probst Ivo Bader begann 1720 einen Neubau der Stiftskirche, der bei seinem Tode 1728 noch unvollendet war. Nachfolger wurde Herkulan Karg. Dieser von echter Religiosität und klösterlicher Zucht erfüllte, künsterlisch kultivierte Prälat ist der Schöpfer der bestehenden Stiftskirche.

Künstler: Vom Münchner Hofbaumeister Francois Cuvilliés kamen vermutliche Entwürfe zum Chorraum, der Hochaltarapsis und der Fassade. Ausstattung des Raumes: Maler Johann Georg Bergmüller, Stukkateure Franz Xaver und Johann Michael Feichtmayr, Altargestalter E. B. Bendel und Ägid Verhelst. . .

Berühmt sind der „Diessener Himmel“ (drei Akte eines Raum und Zeit übergreifenden heiligen Schauspiels mit der Gründung um 1132 und der päpstlichen Bestätigung des Chorherrenstiftes, die Einführung der kleinen hl. Mechtild in das Dießener Chorfrauenstift St. Stephan und Maria im Kreis der Stiftspatrone Dießens) sowie das Theatrum Sacrum (Das Altarbild kann versenkt werden, um im Laufe des Kirchenjahres wechselnde Szenen der Heilsgeschichte zu zeigen.

Ettal 

Barockes Klosterleben zum Anschauen und Genießen: berühmte Barockkirche, Benediktinerabtei (gegr. 1330). Kirche tagsüber geöffnet, Sehenswerte Klosterbrauerei mit Brennerei.

Information/Führungen: Klosterverwaltung, Tel. 08822/74-0

Füssen

Romantische Stadt im Ostallgäu, Schifffahrt auf dem Forggensee, ganz in der Nähe Schlß Neuschwanstein und Schloß Hohenschwangau. Lechfall, Hohes Schloß, Kloster St. Mang.

Info: Füssen Tourismus, Tel. 08362/93850, www.stadt-fuessen.de

Habach

Eines der ältesten Dörfer Bayerns.

Ehem. Chorherrenstift. Heutige Pfarrkirche St. Ulrich: Wandpfeilerbau des 17. Jh., reiche Stuckdekoration in schwerer geometrischer Felderteilung, bemerkenswerter Hochaltar mit Figuren Kaiser Heinrichs und Sigismunds von Ambros Degler, markante Turmlösung.

Auskunft: Kath. Pfarramt, Tel. 08847/219

Hohenfurch

Pfarrkirche Maria Himmelfahrt: bedeutende Dorfkirche des 18. Jh., Turm aus gotischer Zeit, Chor Rokoko-Stuck Wessobrunner Art, bemerkenswerte Altarausstattung, Deckenmalerei des J. Heel. Zutritt durch Gitter versperrt – Schlüssel im Pfarrhof. Wunderbarer Ausblick vom Schwalbenstein (744 m)

Auskunft: Kath. Pfarramt, Tel. 08861/4958

Wallfahrtskirche, Hoher Peißenberg bei Hohenpeißenberg (988m)Ältestes Observatorium Deutschlands und der schönste Rundblick BayernsAnfahrt: Von Peiting aus auf der Ortsumgehungsstraße B 472 nach Weilheim, gleich der nächste Ort – ca. 10 – 15 Min.

Die Wallfahrtskirche „Unsere liebe Frau“ ist für Bayern eine einzigartige Kirche der Übergangszeit des frühen 17. Jh., und eine Mischung aus Renaissance, Manierismus und Barock. Es befinden sich gute Altäre des frühen Barock in der Kirche. Außérdem findet sich dort eine sehr bedeutende holzgeschnitzte Emporenbrüstung des schmerzhaften Christus des Petelumkreis. Das Juwel aber ist die Gnadenkapelle mit dem Stuck F. X. Schmuzers, der Plastik F. X. Schmädls und den ausgezeichneten Fresken des M. Günther, der hier in seiner Heimat das Außergewöhnliche an inniger religiöser Kunst schuf. Die romantischen Entdecker Oberbayerns im 19. Jh. feierten den Hohenpeißenberg als einen der schönsten Aussichtspunkte im Voralpenland. Auf ihm befindet sich neben der Kirche auch das älteste Observatorium des deutschen Wetterdienstes.

Öffnungszeiten Kirche von 7 – 18 Uhr

Führungen durch die Kirche, Auskunft beim kath. Pfarramt, Tel. 08805/92010

Observatorium: Für Besichtigungen und Führungen ist eine Voranmeldung erforderlich, Tel. 08805/9540

Iffeldorf

Startpunkt für eine Wanderung zu den verträumten Osterseenvon Peiting ca. 45 Min. entfernt

In der Pfarrkirche St. Vitus und Margaretha befindet sich eine bemerkenswerte Rokokodekoration mit hervorragenden Wessobrunner Stuck- und Deckenbildern des J. J. Zeiller (1755).

Öffnungszeiten täglich von 8 – 18 Uhr

 

Etwas außerhalb befindet sich die sehr schön gelegene Wallfahrtskirche St. Maria im Heuwinkel, 1689 von J. Schmuzer errichtet mit einer Ausstattung auf Höhe der Zeit.

Öffnungszeiten: Mai – Oktober von 10 – 17 Uhr

Auskunft beim kath. Pfarramt, Tel. 08856/2629

Ilgen (Gemeinde Steingaden)

Frühbarocke Wallfahrtskirche „Maria Heimsuchung“ des Johann Schmuzer (1670-1676): schlichte, gefühlvolle Ausstattung, die aber bedeutend ist für die weitere Entwicklung des Barock in Bayern. Zugang ins Kircheninnere durch ein Gitter versperrt.

Führungen und Informationen: Tourist Information Steingaden, Tel. 08862/200

Ingenried

In den Jahren 1745/1746 erbaute der Baumeister Dominikus Zimmermann die Pfarrkirche St. Georg. Das Äußere der Kirche erinnert in vielen Teilen – z. B. beim Turm oder bei der Dachgestaltung – an die in etwa zur gleichen Zeit erbauten Wieskirche. Im Inneren hat der versierte Baumeister mit einfachen Mitteln einen harmonischen Raum geschaffen. Bei der Restaurierung in den Jahren 1878/79 wurde die spätbarocke Innenausstattung größtenteils entfernt. Aus dem 18. Jh. stammen nur noch das Hochaltarbild, eine Holzplastik des hl. Georg, die Stuckmarmorsäulen unter der Doppelempore und die sehr schön geschwungenen Wangen des Kirchengestühls. Den Schlüssel zur Kirche erhält man bei Frau Hildegard Sauer, direkt neben der Kirche.

Kaufbeuren

Die ehemalige Freie Reichsstadt ist auch heute noch geprägt durch ihr historisches Stadtbild mit idyllischen Gassen und bunten Bürgerhäusern. Auch ein Besuch im Stadtteil Neugablonz lohnt sich. Dort kann man die weltweit bekannte Glas- und Schmuckwarenindustrie der vertriebenen Sudetendeutschen aus dem Kreis Gablonz an der Neiße kennen lernen.

Besonders interessant sind die Stadtführungen: Neben der Spurensuche der heiligen Crescentia und des Autors Ludwig Ganghofer, an dessen 150. Geburtstag man 2005 im Rahmen einer 150-tägigen Veranstaltungsreihe erinnert. Tipp: Tänzelfest, ältestes historisches Kinderfest Bayerns, alljährlich im Juli.

Info: Verkehrsverein Kaufbeuren e. V., Tel. 08341/40405, www.kaufbeuren-tourismus.info

Kempten

2000 Jahre jung. Einst das römische „Cambodunum“, dann geteilt in Rechstadt und katholische Stiftsstadt, jetzt die Metropole des Allgäus. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten, z. B. ehem. fürstäbtliche Residenz (Fürstensaal, Prunkräume), Basilika St. Lorenz, Allgäu-Museum, Archäologischer Park Cambodunum.

Info: Tourist Information, Tel. 0831/2525237

Landsberg am Lech

Romantische Stadt am Lech. Rathaus mit historischem Festsaal, erbaut von Dominikus Zimmermann. Während der Saison Führungen.

Neues Stadtmuseum und Herkomer-Museum

Info: Verkehrsamt Landsberg, Tel. 08191/128246, www.Landsberg.de

Mittenwald

Geigenbaumuseum, Seilbahn auf die westliche Karwendelspitze, Sessellift auf den Hohen Kranzberg

Infos: Kurverwaltung, Tel. 08823/33981, www.mittenwald.de

Murnau am Staffelsee

Sehenswertes Künstlerstädtchen am Staffelsee mit Bergblick und schöner Fußgängerzone, Schloßmuseum und Münter-Haus, barocke Pfarrkirche St. Nikolaus.

Besonders empfehlenswert: Der Moos- oder Staffelsee-Rundweg.

In Murnau gehen Natur, Kunst und Kultur eine besondere Verbindung ein. Weltbekannte Künstler wie Wassily Kandinsky, Gabriele Münter und Ödön von Horvath lebten hier und schufen – inspiriert von der malerischen Seen- und Moorlandschaft und den besonderen Farb- und Lichtstimmungen vor der Alpenkulisse – ihre weltbekannten Werke. Murnau bildet das touristische und kulturelle Zentrum der Urlaubsregion „Das Blaue Land“.

Das Murnauer Moos ist das größte zusammenhängende intakte Moorgebiet der Alpen.

Informationen: Tourist-Info, Tel. 08841/61410-11, www.murnau.de

Oberammergau

Ein beliebtes Ausflugszeil mit ausgedehntem Spazier- und Wanderwegnetz. Eine Kabinenseilbahn führt auf den Laber (1684 m NN) und die Doppelsesselbahn zum Kolbensattel (1250 m NN). Sehr interessant das Passionstheater, die zahlreichen Lüftlmalereien an den Häusern, die Barockkirche und das Heimatmuseum.

Info: Oberammergau Tourismus, Tel. 08822/9231-0

Paterzell: Naturschutzgebiet Eibenwald

Der größte Eibenwald Deutschlands; hochgewachsen, mit lichter Krone zaubern über 2000 teils mehrere hundert Jahre alte Eiben eine mystische Stimmung. Von den Kelten wurde die Eibe als heiliger Baum verehrt, die Germanen sahen sie als Sinnbild der Ewigkeit und nutzten die Zweige zur Abwehr von bösem Zauber. Parkplatz am Friedhof.

Führungen vom Forsstamt Landsberg, Tel. 08191/9473930

Alpenvorland-Natouristik Weilheim, Herr Dr. Hermann, Tel. 0881/417474, www.alpenvorland-natouristik.de

Führungen „Magie des Eibenwaldes“, Tel. 08809/1054, www.artifical-design.de

Pähl

Pfarrkirche St. Laurentius, 1724 Neubau durch Joseph Schmuzer, Deckenbilder des J. B. Baader, Neufassung in blauer Schmalte nach Originalbefund, Stuck gute Qualität von J. M. Merck. Eine der vielen beachtlichen Dorfkirchen des 18. Jh.

Am vorletzten Sonntag im Oktober findet die Pähler Leonhardifahrt statt.

Auskunft: Kath. Pfarramt, Tel. 08808/255

Hochschloß (Neubau 1883/85): ursprünglicher Besitz der Andechs-Merianer, seit 1253 als Sitz des Landgerichts Pähl-Weilheim belegt.

Naturschönheiten: Pähler Hart, offene Waldlandschaft mit knorrigen Bäumen und artenreichen Wiesen, Pähler Schlucht, Wasserfall des Burgleitenbachs, schöner Steig durch den Schluchtwlad zum Schloß.

Peißenberg:

Wallfahrtskirche Maria Aich vor den Toren des Marktes. 1731-34 von Joseph Schmuzer an Stelle einer älteren Kapelle erbaut und mit glänzenden Fresken des Matth. Günther geschmückt. Im Rokokoaltar das Gnadenbild der Madonna auf der Mondsichel aus dem 16. Jh. Kirche geschlossen.

Auskunft: Kath. Pfarramt St. Johann, Tel. 08803/1420

Knappen-Gedächtniskapelle auf der neuen Berghalde, erbaut 1996 vom Knappenverein Peißenberg, Kapelle ist in offener bauweise erstellt, Besichtigung daher das ganze Jahr möglich.

Am Süd-Osthang des Hohenpeßenbergs St. Georgs-Kapelle (romaniches Langhaus mit gotischem Chor von 1497) mit seltenem gotischen Freskenzyklus über die St. Georgslegende, einzige in Deutschland bekannte Fassung. Ausdrucksvolle Gemälde von hohem kunstgeschichtlichen Interesse (um 1400).

Pfarrkirche St. Johann, Langhaus und Türen gotisch mit Jahreszahlen: 1513, 1526 und 1529 am Bau; 1904/05 Neubau des Ost- und Westteils, Deckengemälde aus 1904/10 bzw. 1921/22, Seitenaltäre wohl Weilheimer Arbeiten des 18. Jh., gut erhaltene alte Skulpturen, Taufstein 1377 bezeichnet.

Spannendes Bergbaumuseum, mit Darstellung des Bergarbeiterlebens im 19. Jh. Stollenwanderweg mit geologischem Lehrpfad.

Bergbaumuseum Peißenberg, Information Tel. 08803/5102, Öffnungszeiten jeden 1. und 3. Sonntag im Monat von 14-16 Uhr, zusätzlich vom 15. Mai bis 15. September jeden Dienstag von 9-11 Uhr und Mittwoch/Donnerstag von 14-16 Uhr. Besuchergruppen ab 10 Personen bei Voranmeldung auch außerhalb der Öffnungszeiten. info@gvv-peissenberg.de, www.ggv-peissenberg.de

Peiting

Pfarrkirche St. Michael: Frühromanischer Turm aus dem 11. Jh., bedeutende romanische Krypta um 1200, sowie romanisches Antependium am Hochaltar und gotischer Taufstein. Gute Altarausstattung des F. X. Schmädl, Mitte 18. Jh.

Wallfahrtskirche Maria unter der Egg: Barockkirche der Schmuzer aus Wessobrunn, spätgotisches Dreikönigrelief, tagsüber geöffnet.

Auskunft: Kath. Pfarramt, Tel. 08861/930910

Dorfweiher Gumpen mit verschiedenen Wasservögeln; viele Wanderwege; Walderlebnispfad am Kalvarienberg; Gedenkkapelle an die Opfer der Vertreibung nach dem 2. Weltkrieg mit Bronzetafel der Vertreibungsgebiete – schöne Aussicht über das Peitinger Tal.

Museum im Klösterle mit den Abteilungen: Skimuseum, Bergbau, Geschichte und Sakrales sowie der neuen Abteilung Imkerei, Jagd und Fischerei zwischen Lech und Ammer.

Das Museum im Klösterle ist kein Heimatmuseum im üblichen Sinn, sonder eine lebendige Dokumentation der Geschichte Peitings – von der Vorgeschichte bis zur jüngsten Vergangenheit. Besuchen Sie z. B. die Abteilung des Skisports, die die Entstehung bis zum heutigen Tage zeigt oder staunen Sie über die neue Ausstellung zum Thema Jagd, Fischerei und Imkerei. Viele Gerätschaften aus diesen Bereichen sowie naturgetreue Darstellungen bereichern den Informationswert der Ausstellung.

Geöffnet jeden Mittwoch 10-12 Uhr sowie 14-17 Uhr und am 2. Samstag im Monat von 14-17 Uhr. Für Gruppen können auch Sonderführungen vereinbart werden. Weitere Infos; Tourist-Information Peiting, Tel. 08861/6535

Penzberg:

Der Name „Poennensperch“ taucht im Jahre 1275 erstmals auf einer Tauschurkunde auf. Über Jahrhunderte hinweg teilten sich das Kloster Benediktbeuren und das Angerkloster München den Grundbesitz der gesamten Gegend um Penzberg. Als nach der Säkularisation im Jahre 1803 der Gemeindedistrikt St. Johannisrain gebildet wurde, bestand das dazugehörige „Pensberg“ lediglich aus 3 Höfen.

1796 entdeckte der bayerische Münzrat Matthias Fluri mehrere Kohleflöze in der Gegend von Penzberg. Als 1851 der erste Schacht in die Tiefe getrieben wurde, nahm die nun entstehende Bergarbeiterkolonie Penzberg ihren Aufschwung. Im Jahr 1919 erhielt Penzberg die Stadtrechte verliehen. Das Bergwerk wurde 1966 geschlossen.

Sehenswürdigkeiten: Kirche St. Johannisrain mit Barockaltar aus dem 18. Jh.(Kath. Pfarrei Sindelsdorf, Tel. 08856/2568) , „Gotteshaus zu Hub“ Kapelle mit spätbarockem Hauptaltar (Kath. Pfarramt „Unsere liebe Frau von Wladimir“, Tel. 08856/2268, „Campendock Fenster“ in der Christkönigkirche (Glasfenster Passionstryptichon von Heinrich Campenonk, Mitglieder der Künstlergruppe „Blauer Reiter“, Infos Kath. Pfarramt Tel. 08856/9214-0), Stadtmuseum mit Dauer- und Wechselausstellungen, Bergwerkmuseum, Geschichtslehrpfad

Infos: Verkehrsamt Stat Penzberg, Tel. 08856/8130

Polling

Konzertreigen in historischen KlostermauernVon Peiting aus auf die Ortsumgehungsstraße in Richtung Weilheim, vor Weilheim rechts, Polling ist ausgeschildert – ca. 30 Min.

Ein ehemaliges Benediktiner-, später dann Augustinerchorherrenstift aus der Zeit Herzog Tassilo III., das um 750 gegründet worden ist. Weite Teile der Klosteranlage wurden 1803 im Zuge der Säkularisation zerstört. Es handelt sich um eine bedeutende spätgotische Hallenkirche (jetzt Pfarrkirche) mit frühbarocken strengen Stuckaturen des Wessobrunner Georg Schmuzer. Weitere Bestandteile: Rokokoseitenkapellen und ein frühbarocker Hochaltar des Bartholomäus Steinle, in dessen Mitte das sog. Tassilokreuz. Bedeutend neben den Ausstattungsstücken des J. B. Straub und F. X. Schmädl, vor allem „Unsere Hohe Frau von Polling“ am Triumphbogen von Hans Leinberger (1527). Markanter Turm aus dem frühen 17. Jh. von Hans Krumper. ASüdlich am Chor die Achbergkapelle, 1672 als Heiltums- bzw. Reliquienkapelle eingerichtet. 1762-64 Rokoko-Umgestaltung durch Johann B. Baader, Stuck von Zöpf. Der Zutritt zur Kirche ist durch ein Gitter versperrt.

In seiner Ausstattung ist von den Klosteranlagen jüngst der einzigartige Pollinger Bibliotheksaal (bis 1803 über 100 000 Bände) wieder gewonnen worden. Im Klostergebäude wurden zwei Säle restauriert. 1995 wurde Polling wegen der besonderen Instandsetzung und Gestaltung des Kirchplatzes mit ehem. Klostergebäuden mit dem „Europa-Nostra-Preis“ ausgezeichnet.

Auskunft und Schlüssel: Kath. Pfarramt, Tel. 0881/92543883

Führung Bibliotheksaal: Eintritt EUR 2,00,

 
Familie Gruber . Ammergauer Str. 11+16 . 86971 Peiting . Telefon 08861/25070 Impressum