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Mit dem Fahrrad durch Oberbayern


Radeln nach Herzenslust ist das Motto der Tourenvorschläge für Mountainbiker, Familien und Kulturbegeisterte, die wir hier für Sie zusammengestellt haben - da ist für jeden der richtige Radlspaß garantiert.
Die Familientouren führen von spannenden Museen zu den herrlichsten Badeseen. Highlight dabei: Dampferfahrten mit der Weiß-Blauen Flotte auf Ammer- und Starnberger See. Die Römerstraße Via Claudia Augusta oder herrliche Barock- und Rokokokirchen ziehen kulturbeflissene Radler in ihren Bann. Die Tour „Auf den Spuren des Blauen Reiters“ läßt die Herzen kunst- und naturbegeisterter Radler höher schlagen. Mountainbiker dagegen erklimmen den Hohen Peißenberg oder umrunden den Hohen Trauchberg - einzigartige Panoramablicke und anstrengende Bergstrecken inklusive. Wer’s gemütlicher mag, dem seien „Schmankerl-Tour“ und „Biergarten-Tour“ ans Herz gelegt - einheimische Schmankerl von Direktvermarktern direkt ab Hof bietet die eine, die schönsten und urigsten Biergärten die andere. Schön entspannend auch die „Moor & mehr“-Tour - Kneippen, Moortreten und viel Natur auf einer kleinen Radlrunde.
Alle Touren finden Sie auch in einem kostenlosen Prospekt des Tourismusverbandes Pfaffenwinkel.

Radeln nach Herzenslust
Anreise jederzeit
Inkl.  
- 2 x Übernachtung mit Guten-Morgen-Buffet
- 2 x 3-Gang-Abendmenü
- 2 x kleines Brotzeitpackerl
- 1 x Erholung in Sauna oder Dampfbad
- 1 x Entspannung in der Infrarot-Kabine (30 Min.)
- Karte "Radeln nach Herzenslust"

Streifzüge durch den Pfaffenwinkel stecken voller Erlebnisse und Überraschungen. Sommerwiesen, Alpenpanorama, Bauernland, Barockkirchen. Mit unseren Informationen sind Sie immer auf dem richtigen Weg: Sie kommen Künstlern und Königen auf die Spur, werden durch einen Märchenwald oder durch das Reich von Seenixen und Waldfeen gelotst. Spannende Geschichten und eine grandiose Landschaft machen das Radeln zum puren Vergnügen – und in Ihrem „Basislager“ Hotel Zum Dragoner“ können Sie sich nach einem mehr oder weniger anstrengenden Tag kulinarisch verwöhnen lassen und die kleine Wellness-Oase genießen! Hier ein paar Infos zu den möglichen Routen, die in der o. g. Karte ausführlich beschrieben sind:·         Wasserspaß pur – ca. 52 km·         Guten-Morgen-Tour – ca. 34 km·         Natur-Technik-Spaß-Erlebnis – ca. 36 km·         Moor & mehr – ca. 35 km·         Romantische Tour – ca. 46 km·         Römer-Tour Via Claudia Augusta – ca. 60 km·         Schmankerl-Tour – ca. 33 km·         Auf den Spuren des “Blauen Reiters” – ca. 59 km·         Rund um den hohen Trauchberg – ca. 40 km·         Biergarten-Tour – ca. 65 km Ihr Fahrrad können Sie – selbstverständlich kostenfrei – sicher bei uns unterstellen. Sollten Sie Ihr eigenes Rad nicht mitnehmen können/möchten – kein Problem: ca. 50 m von unserem Hotel entfernt ist ein anerkanntes Radsport-Geschäft, das gerne hervorragende Räder gegen geringe Gebühr verleiht!

 

Der Preis beträgt im Doppelzimmer EUR 105,00 pro Person, der Einzelzimmer-Aufschlag beträgt EUR 16,00.

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Storchenrunde - 30 km

Entlang der alten Ammer lässt es sich gemütlich radeln und nebenbei kann man etliche Störche entdecken, die in den Resten des Auwaldes auf Futtersuche sind.Die Storchenrunde Richtung Ammersee steht, wie der Name schon deuten lässt, im Zeichen des Storches. Die 30 km lange Fahrradtour führt vom Westen Weilheims an der Ammer entlang über Raisting, Stillern und die Lichtenau wieder zurück zum ursprünglichen Startpunkt. Auf dem Weg durch die Auwaldreste entlang des Ursprungsverlaufes der Ammer trifft man auf die Namensgebenden Zeitgenossen, die Störche, welche in diesem Nahrungsbiotop auf Futtersuche sind.Weiter geht es nach Raisting. Schon von weitem sind die 18 Parabolspiegel der Erdfunkstelle zu sehen. In Raisting selbst können Sie die Weißstörche Raisti und Rosita kennenlernen. Der Weg führt weiter über Rott nach Stilllern, wo ein gemütlicher Biergarten zur Einkehr einlädt. Im Anschluss radelt es sich gut erholt durch Wälder und Wiesen bis nach Lichtenau, weiter durch das Ammerseebecken und durch das Weilheimer Moos. Die Landschaftsbilder sind stark von der Eiszeit geprägt.Dem ausgeschilderten Weg folgend gelangt man weiter an das Unterhausener Ammerwehr und von dort aus zurück zum Ausgangspunkt.Insgesamt dauert die Runde circa 2,5 - 3,5 Stunden bei 30km. 

Rund um den Hohen Trauchberg - 40 km

Fit? Für die Tour durch die waldigen Vorberge braucht es stramme Waden. Sattelfest? Vom Forsthaus Unternogg zunächst im Tal der Halbammer Richtung Süden. Ab der Hubertuskapelle steigt der Forstweg steil an bis hinauf zur Mardersteighütte. Hier muss man ein kurzes Stück über den Bachsteg und über einen Waldpfad schieben (Wegweiser „Trauchgau“). Wieder auf einem Forstweg steil bergab fahren, danach gemütlich über die Geometer-Hütte zur Wasserscheid-Hütte. Runter ins Halblechtal und durch das enge Bachtal nach Halblech und von hier weiter nach Trauchgau. In Trauchgau der Beschilderung „Almstube“ folgen. Es geht noch einmal kräftig bergauf, bevor die Tour über einen Forstweg wieder bergab in die Königstraße (Beschilderung „Königssträßle“) einmündet. Seinerzeit fuhr hier König Ludwig in seiner Kutsche lang. Über ein paar kleine Buckel noch, aber sonst recht gemütlich kommt man nach Unternogg zurück. 40 Kilometer – die gleiche Runde noch mal?
Streckenverlauf:
Wanderparkplatz Unternogg – Abzweig zur Hubertuskapelle (km 5,1) – Mardersteighütte (km 9,1) – Wasserscheidhütte (km 15,7) – Halblech (km 23,7) – Trauchgau (km 25,9) Unternogg (km 39,5).
  

Wasserspaß pur - Fahrrad Familientagestour - 52 km

Wasserratten ahoi! Vom Starnberger See über kleine Weiher und Seen bis zu den Osterseen alle paar Kilometer schimmert zwischen den Bäumen das erfrischende Nass. Wem die Gesamtstrecke zu lang wird, kann die Tour an mehreren Punkten problemlos abkürzen oder mit einer Schifffahrt auf dem Starnberger See kombinieren. Aufsitzen! Von Bernried schlängelt sich die Strecke durch schattenspendende Wälder zum Nußberger Weiher, stets leicht berauf – bergab. Nächste Stationen: über die kleinen Weiher Oppenried, Wolfetsried, Arnried (Tipp: Abstecher zum herrlich gelegenen Haarsee machen) und Ludwigsried zum Stadler Weiher. Ein Waldweg führt vom Parkplatz am Weiher nach Tradfranz, wo es weiter in Richtung Hohenkasten und dann Neuried geht. Von dort aus über Gröben und Steinebach nach Iffeldorf. Verheißungsvoll: die idyllischen Osterseen. Jetzt nicht schwach werden! Der Radweg eskortiert die Hauptstraße bis nach Penzberg, wo ein Sprung ins Wellenbad lohnt. Von da aus den Schildern Richtung Wölfl und Wolfratshausen folgen. Durch den Ortsteil Raindl hinaus, leicht bergab durch Unter.Maxkron. Der markante Kirchturm von Nantesbuch weist den Weg. Und es lockt schon die nächste Bademöglichkeit, der Eitzenberger Weiher. Wow, welch ein Ausblick! Über den Golfplatz St. Eurach weiter Richtung Sanimoor, Schechen strampeln, bei St. Heinrich rückt der Starnberger See wieder ins Blickfeld. Rein nach Seeshaupt und ab hier auf dem Prälatenweg zurück zum Ausgangsort Bernried.
52 km – Kompliment!
Streckenverlauf:
Bernried – Arnried (km 9,5) – Tradfranz (km 17) – Iffeldorf (km 24) (
Zugverbindung mit Fahrradtransport nach Bernried, Abkürzung Richtung Seeshaupt über Gut Staltach) – Penzberg (km 28,5) ( Zugverbindung mit Fahrradtransport nach Bernried) – Nantesbuch (km 33) – Seeshaupt (km 44) ( Schifffahrt nach Seeshaupt möglich) – Seeseiten (km 46) – Bernried (km 52)  

Schmankerltour - 33 km

Guten Appetit! Regionale Produkte aus dem Auerbergland von der Wurst bis zum Honig ersparen das Mitnehmen einer Brotzeit und können unterwegs direkt beim Erzeuger eingekauft werden. Ein Verzeichnis der Direktvermarkter und deren Angebot ist beim Verkehrsverein Bernbeuren erhältlich.
Hungrig? Von Bernbeuren geht es zunächst auf dem Radweg zum Haslacher See und dann weiter auf der Dampflokrunde über Tannenberg nach Ingenried. Der Weg führt durch eine hügelige Landschaft, das letzte Stück vor Tannenberg steigt stark an. Entspannende Fitness-Kulisse: die Alpen. Von Ingenried aus kann man entweder über Sachsenried und Schwabsoien nach Schwabbruck oder direkt nach Schwabbruck und weiter nach Altenstadt fahren – ganz nach Gusto. In Sachsenried und Schwabsoien locken z.B. Wurst und Käse, ein Mühlenladen oder Honig direkt vom Imker. Mit der Romanischen Basilika in Altenstadt und der von Dominikus Zimmermann erbauten Dorfkirche in Ingenried, der „kleinen Wies“, hat die Strecke auch überzeugende kulturelle Schmankerl zu bieten. Ab Altenstadt der „Zwei-Seen-Route“ bis Burggen folgen und dann den „Auerbergland“-Schildern zurück zum Haslacher See und nach Bernbeuren. Der Weg ist in diesem Teil nicht befestigt. Für den letzten kleinen Anstieg kurz vor dem Haslacher See entschädigt – als letztes Schmankerl – noch einmal der herrliche Blick auf den Auerberg und den See. 38 Kilometer – und jetzt ein kleines Verdauungsschläfchen…
Streckenverlauf:
Bernbeuren – Tannenberg (km 6,6) – Ingenried (km 9,7) – Schwabbruck (km 14,8) – Altenstadt (km 18) – Burggen (km 26,5) – Bernbeuren (km 32,5).
Alternative: Ingenried – Sachsenried – Schwabsoien – Schwabbruck (ca. 7,5 km).
 

Römertour Via Claudia Augusta - 60 km

Salve Radfahrer! Startbereit? Dann erst einmal ab ins Römermuseum „Abodiacum“ in Epfach. Merke: Die Via Claudia Augusta wurde vor fast 2000 Jahren als einzige kaiserliche Staatsstraße über die Alpen gebaut und führte vom Po über Trient und Augsburg zur Donau. Ein Radweg führt heute entlang den Spuren der Römerstraße von Donauwörth bis Füssen und weiter nach Österreich. Ein Teilstück Geschichte nachradeln! Von Epfach über Kinsau, Hohenfurch, Altenstadt, Schongau und Burggen bis Dessau immer der Beschilderung „Via Claudia Augusta“ nach. Das herrliche Alpenpanorama sorgt dabei für Kurzweil. Kür für Kultursinnige: die Romanische Basilika in Altenstadt und die mittelalterliche Altstadt von Schongau. Die hügelige Waldstrecke bis Dessau fordert die Kondition. Sportskanonen fahren geradeaus weiter auf der „Via Claudia“ am Lech entlang und über die Lechstaustufe 3, Urspring, Steingädele, Prem, Lechbruck, Sameister, Nachsee und Eschach zum Fuß des Auerbergs. Deutlich kürzer: in Dessau rechts abbiegen und den steilen Berg nach Bernbeuren hoch. Eine große Herausforderung für Bergfexe: der Auerberg. Nicht ohne, diese Auffahrt. Aber was für ein Rundblick vom Gipfel! Die Tour an sich geht am Fuße Auerbergs nach rechts weiter über die kleinen Weiler Prachtsried, Reinharden, Remnatsried. Die Wegweiser „Auerbergland“ führen nach Rettenbach und weiter über Ingenried nach Sachsenried, hier geht’s noch einmal kurz steil bergauf. Ausgedehnte Wälder soweit das Auge reicht. Ab Schwabsoien Endspurt auf einem unbefestigten Forstweg durch das „Breite Tal“ nach Epfach. 60 Kilometer – jetzt ein Römertrunk!
Streckenverlauf:
Epfach - Kinsau (km 4,7) - Hohenfurch (km 7,9) -Altenstadt (km 11,1) - Schongau (km 13,9) - Burggen (km 20,7) - Bernbeuren (km 28,3) - Rettenbach (km 37,4) - Ingenried (km 43,4) - Sachsenried (km 45,8) - Schwabsoien (km 48,9) - Epfach (km 59,8)
Alternative: ab Dessau über Lechstaustufe 3, Urspring, Steingädele, Prem, Lechbruck, Sameister, Nachsee und Eschbach zum Fuß des Auerbergs, ca. 28 km
   

Biergartentour - 65 km

Prost Mahlzeit! Vorm Einkehrschwung in die urigen bayerischen Biergärten steht harte Arbeit: ein einziges Berg-auf und Berg-ab. Als Motivation gibt es jede Menge schöne Aus- und Rundblicke. Sattelfest? Start bei der Gastätte „Aidenried“ im gleichnamigen Ort, über Pähl Richtung Monatshausen, 15 Prozent Steigung. Das zieht in den Waden, oben baut der fantastische Blick auf die gesamte Alpenkette und das hügelige Voralpenland abgekämpfte Radler wieder auf. Die Straße schlängelt sich durch Wiesen, Raps- und Maisfelder. Die
„3-Seen-Route“ führt nach Bauerbach, von dort aus der Prälatenweg durch das hügelige „Gallafilz“ nach Bernried. Die malerische Landschaft mit den kleinen Dörfern, Kuhweiden und staatlichen Gehöften lässt einem das Herz aufgehen. Schön ist es hier! Durch den Bernrieder Park kommt man über Seeseiten nach Seeshaupt. Von Seeshaupt aus fahren die Durstigen über Hohenberg, Eberfing, Etting und Polling auf ruhigen Nebenstrecken und Waldwegen nach Weilheim. Über den Dietlhofer See geht’s nach Wielenbach und von dort parallel zur Ammer zum Beginn des Naturschutzgebietes in die Nähe der Ammermündung. Ab hier auf der Straße nach Fischen und von dort über den Radweg zurück nach Aidenried.
65 Kilometer – noch eine Maß, bitte!
Biergärten zum Auftanken unterwegs: Aidenried, Pähl, Haunshofen, Bauerbach, Bernried, Seeseiten, Seeshaupt, Hohenberg, Untereberfing, Etting, Polling, Weilheim, Wielenbach.
Streckenverlauf: 
Aidenried – Pähl (km 4,5) – Monatshausen (km 8,3) – Haunshofen (km 13) – Bauerbach (km 15,1) – Bernried (km 18,7) – Seeseiten (km 24,2) – Seeshaupt (km 25,3) – Hohenberg (km 26,2) – Eberfing (km 34,7) – Etting (km 37,6) – Polling (km 41,2) – Weilheim (km 46) – Wielenbach (km 54,1) – Vorderfischen (km 62,5) – Aidenried (km 65

 Moor und mehr - 35 km

Gesundheit! Allenthalben Moor als Heilmittel und in der Natur, von Rottenbuch über die Moorheilbäder Bad Bayersoien am See und Bad Kohlgrub bis hin zum moorhaltigen Schwaigsee. Immer wieder kann man unterwegs kneippen, in Moorseen baden und in Bad Bayersoien sogar direkt am See Moor treten. Moorlandschaften und Filze bilden eine einzigartige Kulisse für diese gemütliche „Gesundheits-Runde“. Alles in Ordnung? Erst einmal Pedale treten, vom Klosterhof in Rottenbuch auf dem Radweg zur Echelsbacher Brücke (die Tour könnte hier auch begonnen werden). Kurzer Zwischenstopp mit Superlativen: die Bogenbrücke mit der größten Spannweite der Welt und der grandiose Ausblick über die wilde Ammerschlucht. Nach der Brücke rechts ab und über Echelsbach auf dem verkehrsarmen Weg nach Bad Bayersoien. Hier ins Kurgebiet fahren, Räder am besten abstellen und zu Fuß zum See bummeln. Kur-Programm: Kneippen, Moortreten und Entspannen im Klima-Liege-Pavillon. Gut erholt kann es dann weitergehen nach Bad Kohlgrub, einfach der Beschilderung nach. Schon ein wunderbares Stück Natur hier, „Geizenmoos“ heißt das Gebiet. Die Fahrt nach Saulgrub lässt die Herzen höher schlagen, sie führt konstant leicht bergauf. Ein schöner Ausblick auf Bad Kohlgrub sowie zum „Hörnle“ tut sich auf. Über Altenau radelt man ganz gemütlich ins Unternogg-Gebiet. Schön schattig bleibt es bis Peustelsau/Kreut. In sanften Kurven führt der Weg, vorbei an einzelnen Gehöften und Ortsteilen, teils bergab und wieder bergauf, durch Morgenbach bis zum Schwaigsee. Erfrischung im Moorwasser gefällig? Zurück zur Echelsbacher Brücke und auf dem Radweg nach Rottenbuch. 35 Kilometer – und fit als könnte man Bäume ausreißen!
Streckenverlauf:
Rottenbuch – Echelsbacher Brücke (km 2,9) – Bad Bayersoien (km 5,5) – Bad Kohlgrub (km 12,5) – Saulgrub (km 17) – Wanderparkplatz Unternogg (km 22) – Morgenbach (km 29) – Echelsbacher Brücke (km 32,1) – Rottenbuch (km 35).
 

Auf den Spuren des Blauen Reiters - 59 km

Von der Muse geküsst! Landschaften, die schon Franz Marc, Gabriele Münter und Wassily Kandinsky inspiriert haben. Vom Starnberger See nach Sindelsdorf, wo Franz Marc wohnte. Ein paar Kilometer weiter in Murnau wirkten Kandinsky, Münter, Werefkin und Jawlenski – deren Werke noch im Schlossmuseum und im Münterhaus zu bewundern sind.
Auch schon beflügelt? Zunächst von Seeshaupt über Ellmann und Gröben durch das Osterseengebiet nach Iffeldorf „schweben“. Über Antdorf erreicht man auf einem kleinen Abstecher Sindelsdorf. Eine hügelige Strecke führt über Habach und die Höhlmühle zum Riegsee. Herrliche Ausblicke auf den See und den Staffelsee. Nur wenige Kilometer sind es noch bis Murnau, wo die meisten Spuren der Künstlergruppe „Der Blaue Reiter“ zu finden sind. Konditions-Check, alternative Streckenführungen:
• Ausdauernde Radler oder Naturliebhaber machen eine 18 Kilometer lange Rundtour durch das Naturschutzgebiet „Murnauer Moos“. Am Bach Ramsach und später Lindenbach entlang geht es auf einem unbefestigten Weg Richtung Grafenaschau und dann in einer Schleife auf dem Radweg parallel zur Straße zurück nach Murnau.
• Wer nach Natur- und Kulturerkundungen genug vom Radeln hat, kann in Murnau stündlich mit der Bahn nach Tutzing und von dort weiter nach Seeshaupt zurückfahren.
• Wer noch genug Sitzfleisch hat, radelt auf ruhigen Nebenstrecken über Waltersberg, Hofheim, Obersöchering, Egenried und Hohenkasten zurück nach Seeshaupt und wird für die Ausdauer durch herrliche Landschaften und ein großartiges Alpenpanorama belohnt. 59 Kilometer – das ist auf jeden Fall ein gepflegtes Bier wert!
 
Streckenverlauf:
Seeshaupt – Ellmann (km 3,5) – Gröben (km 7,1) – Iffeldorf (km 10) – Antdorf (km 12,5) – Sindelsdorf (km 18) – Habach (km 22,5) – Aidling (km 27,7) – Riegsee (km 30) – Murnau (km 34) (Abstecher in das Murnauer Moos, Rundtour über Grafenaschau ca. 18 km, Zugverbindung mit Fahrradtransport über Tutzing nach Seeshaupt) – Waltersberg (km 39) – Obersöchering (km 42) – Egenried (km 45,5) – Ellmann (km 55) – Seeshaupt (km 58,5). Gesamtstrecke mit Erweiterung durch das Murnauer Moos ca. 76,5 km.
 

Natur-Technik-Spaß-Erlebnis - 36 km

Abenteuergeister aufgepasst! Erster Forschungsauftrag: Erkundung der unterirdischen Stollen des Peißenberger Bergbaumuseums. Vom hier die Verfolgung Richtung Paterzell aufnehmen, kurz bergauf strampeln, am Paterzeller Segelflugplatz anlanden. Einmal die Welt von oben sehen? Ein Rundflug in einem Segel- oder Motorflieger macht es möglich. Für große und kleine Kinder spannend: die Starts und Landungen verfolgen. Tief durchatmen und kräftig in die Pedale steigen; kurz vor Paterzell zieht es sich ziemlich steil bergauf. Verschnaufpause im Paterzeller Eibenwald. Ein Lehrpfad erklärt anschaulich die Bedeutung der uralten Eiben. Landschaftskino auf dem nächsten Abschnitt: Wälder, Wiesen, Schilf. Gemütlich in Richtung Zellsee/Wessobrunn radeln, dann immer den „König-Ludwig-Radweg“ lang, Richtung Raisting. Absolut lohnenswert: ein Abstecher zum Kloster in Wessobrunn. Nächster Forscher-Stopp: die Erdfunkstelle der Telekom in Raisting „ausspionieren“. Imposant ragt die riesige weiße Kugel umringt von Satellitenantennen in den Himmel. Erfolgreich? Dann weiter entlang der Bahnlinie in Richtung Wielenbach und dann über Unterhausen nach Weilheim. Für Aussteiger: von hier geht ein Zug zurück nach Peißenberg. Der Radweg von Weilheim nach Peißenberg über Oderding ist ausgeschildert. Spritziger Abschluss: das Spaßbad „Rigi Rutsch´n“, mit Riesenwasserrutsche! 36 Kilometer – und Wasser marsch!
Streckenverlauf:
Peißenberg – Paterzell (km 6,2) – Raisting (km 15,4) – Unterhausen (km 23,1) – Weilheim (km 25) – Peißenberg (km 36).
Abstecher: nach Wessobrunn bei km 11,3, zwischen Zellsee und Raisting auf dem König.Ludwig-Weg, zusätzlich 6 km.

 Romantische Tour - 46 km

Kunstsinnige, hierher! Entlang der Romantischen Straße drängeln sich die Kulturschätze: die historische Altstadt von Schongau, die üppig ausgeschmückten früheren Klosterkirchen von Steingaden und Rottenbuch. Überirdisch schön: die Wieskirche (Dominikus Zimmermann), berühmt als Weltkulturerbe der UNESCO. Dazwischen wetteifert die Natur mit soviel Kunst um die Gunst der Besucher, herrliche Ausblicke entlohnen vielerorts für Anstrengungen. Die Radtour verläuft auf der gut ausgewiesenen Radroute „Romantische Straße“, im ersten Teil auf der Ostvariante, im zweiten Teil auf der Westvariante. Fotoapparat eingepackt? Für die ersten Schnappschüsse bietet sich die Altstadt von Schongau an – von der Stadtmauer guter Überblick über die „Romantische Tour“. Erstes Ziel: Peiting, das für seine bodenständige bayerische Gastronomie bekannt ist. Bergauf, bergab geht es weiter nach Rottenbuch, die Klosterstiftkirche weist schon von weitem den Weg. Weiter gen Wildsteig, zu einem malerisch gelegenen Bergdorf. Ein mühseliger Abschnitt, hier wartet der längste Anstieg dieser Tour (teilweise unbefestigter Weg).Dafür schmeckt die Brotzeit auf der „Käse-Alm“ doppelt so gut. Nur noch wenige Kilometer durch eine besonders reizvolle Landschaft sind es jetzt noch bis zur Wieskirche, dem südlichsten Punkt der Strecke. Von hier die Westvariante der „Romantischen Straße“ nehmen, wieder Richtung Norden, die wiederum bergauf, bergab über Steingaden, Riesen und Kreut zurück nach Schongau führt. Das Welfenmünster mit dem romanischen Kreuzgang lädt in Steingaden noch einmal zu einer Rast ein, ebenso wie die Biergärten im historischen Ortskern. 45 Kilometer – aber recht kurzweilig, oder?
Streckenverlauf:
Schongau – Peiting (km 3,2) – Rottenbuch (km 12,2) – Schönegg (km 15,1) – Wildsteig (km 18,2) – Wieskirche (km 22) – Steingaden (km 26,4) – Riesen (km 32,1) – Kreut (km 36,5) – Peiting (km 42) – Schongau (km 45,5).
  

Guten-Morgen-Mountainbiketour - 34 km

Raus aus den Federn! Rauf auf den Hohen Peißenberg und den Tag begrüßen. Einmalige Momente, wenn die Sonne langsam den Dunstschleier über dem Alpenvorland auflöst und die Alpen im Morgenlicht erstrahlen. Mountainbike raus, in Peißenberg am Parkplatz gegenüber der Information geht es los. Die steile Auffahrt auf den Hohen Peißenberg vertreibt jede Rest-Müdigkeit. Über Sankt Michael und Taigschuster arbeitet man sich vor bis zum Fernsehturm, zunächst noch auf komfortablem Teer, dann auf einer Forststraße, die später sehr grob-steinig wird. Eine echte Mountain-Bike-Rennstrecke übrigens. Jetzt nur noch ein kleiner Berg bis zur Kirche und dann der versprochene Rundblick aus fast 1000 Meter Höhe. Wie ein Sausewind talwärts, auf einer kleinen Nebenstraße über den Weinbauer und Sankt Georg (als Radweg nach Peißenberg ausgeschildert) geht es zurück nach Peißenberg, dort Richtung Böbing/Rottenbuch. Nach der Ammerbrücke gilt es den Böbinger Berg mit seinen zwei engen Serpentinen zu bezwingen. Kurz danach links abbiegen (Wegweiser „Granerhof“, „Bruckerhof“) und auf Teer- bzw. Kiesstraße über Grambach, vorbei am Graner See hinunter zu den Ammerhöfen (Streckenerweiterung: an der Abzweigung geradeaus weiter auf der Straße nach Böbing, weiter über Feistenau nach Grambach, Umweg 10 km, hügelige Strecke, teils stark befahrene Straße, teils Forststraßen). An der Ammer am rechten Ufer bleiben (ungeübte Fahrer können auch den breiten Kiesdamm auf der linken Seite nehmen) und immer auf dem Damm lang bis zur Roßlaichbrücke. Nach wenigen Kilometern wird dieser Weg zu einem sehr schmalen Pfad und teilweise anspruchsvoll zu befahren. Von Roßlaich aus nochmal bergauf zum Weiler Berghof radeln. Panorama genießen – und dann hinunter nach Peißenberg laufen lassen. 34 Kilometer – der Tag hat doch gut angefangen!
Tipp: Wer früh genug aufgestanden ist, kann sich von den Strapazen ausgiebig im Freibad „Rigi Rutsch’n“ in Peißenberg erholen.
Streckenverlauf:
Peißenberg (Parkplatz Moosleite) – St.Michael (km 1,9) – Hoher Peißenberg (km 5) – St. Georg (km 9,9) – Peißenberg (Ortsteil Wörth) (km 11,5) – Bruckerhof (km 14,7) – Armeleiten (km 18,5) – Wörther Ammerbrücke (km 20,2) – Roßlaichbrücke (km 28,4) – Berghof (km 29,7) – Peißenberg (Parkplatz Moosleite) (km 33,8).
   

Radl-Genuss-Tour um den Staffelsee

Sie suchen eine Radltour für Groß und Klein – für Jung und Alt, gemütlich mit Einkehrmöglichkeiten in einem zünftigen Biergarten? Eine Tour ohne große Anstrengungen, mit viel Zeit zum Bummeln oder im Sommer sogar zum Baden?

In einer der schönsten Landschaften des Bayerischen Voralpenlandes mit herrlichen Ausblicken auf die Alpenkette liegt der Staffelsee.

Von Murnau aus, wo man z B. beim Radlstadl (Tel. 08841/40222, Petersgasse 3, www.radlstadl.de) auch Fahrräder ausleihen kann, geht es hinab nach Seehausen, dem idyllischen Fischerdorf mit wunderschöner Seepromenade. Von hier aus fährt das Motorschiff Seehausen, mit dem man auch Fahrräder transportieren kann. Ideal, wenn man z. B. nur Teilstrecken um den See radeln möchte.

Wir fahren aber weiter von Seehausen nach Uffing, vorbei am malerisch gelegenen Rieden. Wer die Hauptstraße meiden will, kann auch einen Fahrweg entlang des Bahndamms, oberhalb der Straße benutzen.

Für Diejenigen, die jetzt schon eine Stärkung benötigen, lohnt sich ein Abstecher in eine der Gaststätten in Uffing. Ab hier gibt es mehrere Möglichkeiten, die Fahrt fortzusetzen: Man kann zuerst zum Strandbad abbiegen,  um nach einem Badestopp mit einem kleinen Umweg wieder nordwestlich von Uffing auf die Obernacher Straße zu treffen. Wir nehmen gleich hinter de Achbrücke die Straße Richtung Obernach.

Kurz vor der kleinen Ansiedlung biegen wir links auf einen Fahrweg, der uns durch malerische Wiesen, über eine Brücke, durch ein Moorgebiet  und durch den Wald führt. Auf einem südlich entlang des Staffelsees verlaufenden Fahrweg gelangen wir zur „Schweinebucht“, einem idealen Platz zum Ausruhen, Baden und in einem der Biergärten eine deftige Brotzeit zu genießen. Die letzte Etappe geht bergauf über die Seestraße zurück nach Murnau.

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