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Für unsere Biker


MTR-Schild2.jpgLiebe Motorradfreunde! 

Peiting, im Herzen des Pfaffenwinkel gelegen, ist gleichzeitig ein Tor zu den Ammergauer & Allgäuer Alpen. Es gibt wunderschöne Paßstrecken, viele Sehenswürdigkeiten - von Kirchen & Klöstern über die Königsschlösser des König Ludwig, malerische Altstädte, herrliche Flüsse und Seen.

Aber es gibt natürlich auch so einiges zu berücksichtigen, z. B. die Vignettenpflicht in Österreich: Die 10-Tages-Vignette kostet für Motorräder Eur 4,50 - für 2 Monate Eur 11,50 - der Preis für die Jahresvignette liegt bei Eur 30,40. Die Vignette ist sichtbar an einem nicht oder nur schwer zu entfernenden Teil des Motorrades anzubringen. Die Trägerfolie mit Seriennummer dient als Kaufnachweis = bitte gut aufbewahren! Vignetten gibt es an allen grenznahen Tankstellen, auf dem Weg nach Österreich z. B. in Mittenwald oder Füssen!

Tankstellen in Peiting & dem benachbarten Schongau

Aral, Kur Kehrer, Peiting Tel. 08861/693041,

V-Markt, Peiting: Tel. 08861/256773

ÖMV, Schongau: Tel. 08861/2561494‎

Deren Öffnungszeiten, Informationen zu Pannendienst, Motorrad-Fachhändlern, Ersatzteilhändlern, Waschanlagen, Fahrsicherheitstraining usw. finden Sie in unserem A-Z, ebenfalls hier auf unserer Homepage.

Interessante Links zu uneseren Partnern finden Sie unter "Links", wobei die meisten leider keine Homepage besitzen und nur telefonisch (Telefonnumern siehe A-Z) zu erreichen sind.

Sie planen eine Ausfahrt, ein Bikertreff oder einen Motorrad-Stammtisch? Jederzeit gerne bei uns! Im benachbarten Haus steht eine große Garage für Ihre Bikes als sichere Unterkunft bereit. Verschiedene Räumlichkeiten, die natürlich entsprechend abgetrennt werden können, bieten Platz für Gruppen von 5 - 50 Personen und in unseren beiden Häusern finden 80 bis 100 Gäste Platz. Rufen Sie an und erkundigen Sie sich - Ihre Ansprechpartnerin ist Frau Monika Pummer.  

Biken im Alpenvorland - Mit dem Motorrad durch Oberbayern
Anreise jederzeit
Inkl.  
- 2 x Übernachtung mit Guten-Morgen-Buffet
- 2 x 3-Gang-Abendmenü
- 2 x kleines Brotzeitpackerl
- 1 x Erholung in Sauna oder Dampfbad
- 1 x Entspannung in der Infrarot-Kabine (30 Min.)
- Infos zu ausgearbeiteten Motorrad-Touren rund im Peiting 

Streifzüge durch den Pfaffenwinkel stecken voller Erlebnisse und Überraschungen. Sommerwiesen, Alpenpanorama, Bauernland, Barockkirchen. Mit unseren Informationen sind Sie immer auf dem richtigen Weg: Sie kommen Künstlern und Königen auf die Spur, werden durch einen Märchenwald oder durch das Reich von Seenixen und Waldfeen gelotst. Spannende Geschichten und eine grandiose Landschaft machen das Motorrad fahren zum puren Vergnügen – und in Ihrem „Basislager“ Hotel Zum Dragoner“ können Sie sich nach einem mehr oder weniger anstrengenden Tag kulinarisch verwöhnen lassen und die kleine Wellness-Oase genießen! 

Der Preis beträgt im Doppelzimmer EUR 105,00 pro Person, der Einzelzimmer-Aufschlag beträgt EUR 16,00.

. . . in Kürze finden Sie hier weitere Informationen zu Fachhändlern im benachbarten Schongau & deren Öffnungszeiten, zu Fahrsicherheitstrainings in Kempten (60 km entfernt), Tourenvorschläge u. v. m - wir arbeiten dran!

 

Und hier noch ein paar Touren-Vorschläge

Übrigens: Im Haus steht die CD "Motorrad Tourenplaner" für Routenplanungen zur Verfügung.

Das Werdenfelser Land

Von richtigen Bergen und klingenden Geigen: Zwischen Garmisch-Partenkirchen, ittenwald und Oberammergau findet sich eine Mixtu aus richtig hohen Bergen, klaren Seen und uralten Traditionen - gewürzt mit einer satten Prise Kurvenspaß ein ideales Ziel für spontane Tagesauflüge!

Lssen Sie uns an den Badeseen um Murnau herum mit unserer Reise beginnen - vielleicht sogar nach einem frischen morgendlichen Bad im See. Staffel-, Rieg-, Froschhauser See zählen zu den wärmsten Gewässern Bayerns, sie sind äußerst moorhaltig, dadurch nicht nur gesund, sondern auch der Grund für die rasche und nachhaltige Erwärmung. Und regelmäßige Messungen bestätigen immer wieder ide gute Qualität des Wassers.

In Murnaus malerischen Gassen finden sich herrliche Einkehrmöglichkeiten, ganz gleich, ob zum morgendlichen auftakt oder als kulinarischer Schlussakkord der Tour. Der Ort inspirierte bereits berühmte Maler wie Wassily Kandinsky, seine denkmalgeschützten Häuserfronten wurden sogar von berühmten Münchner Architekten gestaltet. Trotz all dieser baulichen Pracht zieht es uns hinaus in die Landschaft. denn am Horizont grüßt bereits ein Potpourri aus Ammergauer Alpen und Wettersteingebirge zu uns herüber. Bei diesem Anblick juckt die Gashand im Sekundentakt.

Vor allem an schönen Somerwochenenden produziert das Ende der A96 bei Eschenlohe so manchen Verkehrsstau. Deshalb wählen wir einen lohnenden, weil zudem landschaftlich herrlichen Umweg über Bad Kohlgrub, Unter- und Oberammergau. Über den selten ruhenden Tourismus Oberammergaus mag man durchaus geteilter Meinung sein, der Ortskern mit seinen prächtigen Lüftlmalereien ist auf jeden Fall eine Erkundung wert. Erst bei Oberau stoßen wir wieder auf unsre eigentliche Tour und den inzwischen mehrspurig geregelten Hauptverkehrsstrom, der uns die letzten Meter nach Garmisch-Partenkirchen gleitet. Natürlich dominiert Deutschlands höchster Berg, die 2962 Meter hohe Zugspitze nicht nur das Panorama, sondern auch den Tourismus der heilklimatischen Doppelstadt. Doch auch das kulturelle Angebot des ehemaligen Olympiaortes ist groß und mächtig. Und in seinen Gassen vermischen sich gelebte bayerische Tradition mit einem kräftigen Hauch Internationalität der zahlreichen Besucher zu einer ganz eigenen, sehenswürdigen Melange.

Ein lockerer Dreh am Gastgriff treibt uns weiter Richtung Osten, Richtung Kainzenbad und Kaltenbrunn. Rasch erklimmen wir einige Höhenmeter und gleichwohl es bundesstraßenmäßig ausgebaut vorangeht, ist diese Strecke ein fahrerischer Genuss. Dafür sorgt allein schon das Panorama der Werdenfelser Berge rechts und links des Lenkers. Bei Klais verlassen wir die B2 und schwingen auf einer Nebenstrecke entlang der Ostflanke des Hohen Kranzes nach Mittenwald, dem höchstgelegenen Luftkurort der Bayerischen Alpen mit seiner berühmte Geigenbautradition. Eng schmiegen sich die alten Bauernhäuser mit ausladenden Zierbundgiebeln aneinander und in so manchem Vorgarten hängen im Sommer statt der Wäsche Geigen oder ihre Teile zum Bräunen im Wind. Aus der Lautenwerkstatt es Mathias Klotz entwickelte sich ab 1686 die weltweit berühmte Geigenbautradition Mittenwalds. Gut zehn Geigenbauer existieren heute noch im Ort, einigen von ihnen kann man gerne auch einmal bei der Arbeit über die Schulter schauen.

Apropos schauen: Mächtig hoch und ein wenig auch beklemmend sind die den Ort umgebenden Gipfel von Karwendel und Wetterstein, eine Tatsache, die uns aber erst auf der Weiterfahrt nach Krün und Wallgau so recht bewusst werden wird. Am Walchensee im Herzen des Estergebirges weitet sich der Horizont deutlich, lädt ein zum Durchatmen. Und zahlreiche Cafés, Biergärten und Restaurants entlang der Uferstraße spendieren dazu kulinarische Genüsse zu durchaus akzeptablen Preisen. Doch das Beste: Von dieser Seite aus kommend brauchenw ir uns um die unsinnige Streckensperrung der Kesselbergstraße absolut keine Gedanken zu machen. Die gilt ja an Wochenenden und Feiertagen nur in umgekehrter Richtung - verstehe einer die Bürokratie!

Vorbei am Energieförderprojekt Kochel-Walchensee schwingen wir die Kesselbergstraße hinab nach Kochel, lassen noch im Ort die nach Norden führende B11 rechts liegen und düsen durch die Loisachauen nach Schlehdorf mit seiner imposanten Klosterkirche St. Tertullin. Über großweil und das Freilichtmuseum Glentleiten (Abstecher) mit einer umfangreichen Sammlung bäuerlicher Kunst und Tradition erreichen wir am späten Nachmittag unseren Ausgangspunkt Murnau am Staffelsee.

 

Fünfseenland - die bayerische Seenplatte:  Das Fünfseenland ist berühmt für seine Pracht - und dasbereits seit mehr als 300 Jahren. Als Spontan- oder Feierabendtour ist es ein absolutes Highlight für alle Sinne.

Schon Kaiser, Könige und Komponisten begeisterte die von Gletschern der letzten Eiszeit so abwechslungsreich gestaltete Region, durch die uns eine schöne Sonntamorgen-Tour führt - das Fünfseenland vor den Toren Münchens. Rund um die Badewanne Münchens, wie der berühmte Starnberger See gerne genannt wird, drapieren sich Ammer-, Wörth-, Pilsen- und Weßlinger See in einer weiten Hügellandschaft, die zu den schönsten Regionen zählt, die Bayern zu bieten hat.

Aber: Das Fünfseenland ist schon lange kein Geheimtipp mehr. Starten Sie deshalb ganz früh am Morgen, bevor sich alle Welt in Richtung Süden/Starnberger See in Bewegung setzt. Die Ausblicke auf den zweitgrößten See Bayerns und seine nicht nu bei Föhn zum Greifen nahe Alpenkette belohnen garantiert für allzu frühes Aufstehen. Un in den Cafés entlang der Uferpromenade gibt es umd iese Uhrzeit noch zahlreiche Möglichkeiten für ein erstes oder auch zweites Frühstück. Frisch gestärkt führt uns die Tour anschließend am Ostufer des Starnberger Sees Richtung Süden. Bei Berg markiert ein schlichtes Holzkreuz die Stelle, an der der bayerische Märchenkönig Ludwig II.  in einer sternenlosen Juninacht ertrunken sein soll. Oder wurde er doch hinterrücks erschossen? Des Hönigs Hemd soll ja im Rücken genau über dem Herzen zwei blutverschmierte Löcher aufweisen . . .

Während unserer schwungvollen Fahrt durch Wälder und Hügel kitzelt die Morgensonne bereits das sehenswerte Westufer des Sees wach. Leider ist die direkte Straße auf Tuchfühung zum See nur Radlern und den betuchten Anwohnern vorbehalten, doch führen auch von unserer auf halber Höhe verlaufenden Strecke immer wieder Stichstraßen hinutner zum See. Gönnen Sie sich den ein oder anderen Abstecher, z. B. nach Ammerland, für einen langen Blick über das Wasser. Es lohnt sich.

Bei Ambach führt auchd ie offizielle Straße wieder direkt ans Wasser, über St. Heinrich weiter nach Seeshaupt, einem der zentralen Ausgangspunkte für eine Schifffahrt mit der Weißblauen Flotte. Mit ein wenig mehr Zeit im Tankrucksack lohnt sich eine Dampferfahrt zweifelsohne, bietet sie doch ganz andere Ansichten auf den See und seine Bewohner. Um die breite Schilfgürtel und die beliebten Badeplätze des Starnberger Sees herum schwingen wir nach Tutzing. Bis in die Steinzeit reichen die Wurzeln dieses einstmaligen Fischerdorfs zurück. Urkundliche Erwähnung findet der heute 9000-Seelen-Ort allerdings erst 742. "Tutzing ist weit schöner, als wir usn vorstellen können . . . man sieht sich nicht satt", schwärmte sogar Johannes Brahms, der 1873 einen Sommer hier verbrachte und einige Streichquartette und Lieder schrieb.

Bei Feldafing lohnt sich ein langer Blick zurück auf den Starnberger See, von dem es nun Abschied zu nehmen heißt. Über Aschering und Landstetten schwingen wir nach Andechs, einem eher unscheinbaren Ort, gäbe es dort nicht das wohl berühmteste Kloster Deutschlands. Wie hervorragend sich jahrhundertealte Frömmigkeit und gewinnorientiertes Produktmarketing kombinieren lassen, beweisen tagein, tagous die Andechser Benediktinermönche. Das zugegebenermaßen leckere, vollmundige Bier fließt ganzjährig in Strömen und wie viele bayerische Schweine für die Schankbetriebe im Kloster allein an einem schönen Sommerwochenende ihre Haxen verlieren, bleibt eines der wohlgehüteten Geheimnisse von Andechs. Nur knappe 20 Höhenmeter unterhalb all dieser schmackhaften Frömmigkeit liegt der vor allem an Wochenenden stets proppenvolle Bikerparkplatz. Doch diese 20 Höhenmeter können es nach allzu intensivem Benuss vor allem der flüssigen Leckereien von Andechs wahrlich in sich haben. Der Ammersee vor den westlichen Klosterpforten hat seinen Ursprung gleichfalls in den Gletscherbewegungen der letzten Eiszeit. Da seine Zuflüsse allerdings weniger Wasser bereitstellen, als am Südzipfel abfließt, schrumpft der See laut bayerischem Wasserwirtschaftsamt täglich. Doch keine Angst, es wird noch ein paar Generationen dauern, bis das eher beschaliche Pendant zur "Badewanne Münchens" aus dieser Tour zu streichen sein wird.

Von Herrsching aus führt uns die Uferstraße auf Tuchfühlung zum Wasser nach Fischen und weiter nach Dießen. Technikbegeisterten Bikern sei ein Abstecher nach Raisting empfohlen. stets auf der Suche nach Raumschiffkontakten, nach fernen Galaxien und profanen Telefonverbindunge, recken sich inmitten oberbayerischer Zwiebelturmromantik 18 Antennenschüsseln mit bis zu 32 Metern Durchmesser in den blauen Himmel. Die als Erdfunkstelle sogar auf Ansichtskarten verewigten Ungetüme liegen wie zufällig in der flachen Landschaft, gleich neben der kleinen Kapelle St. Johannes auf Heiligenstätten und beweisen wie so oft hier in Bayern, dass Hightech und Tradition doch kombinierbar sind. Auf der Westseite entfernt sich die Uferstraße deutliche vom Ammersee, doch auch hier führen Sackgassen immer wieder zu herrlich gelegenen Camping- und Bottsplätzen.

Wir meiden die A96 und zweigen bei Inning nochmals nach Süden ab. Geradezu beschaulich ist das Lebe an Wörth-, Pilsen- und Weßlinger See, den Geheimtipps promimüder Münchner. Ideal, um einen kurvenreichen Tag entlang der berühmten Gestade von Ammer- und Starnerger See in Ruhe ausklingen zu lassen.

Pfaffenwinkel-Grüße: Bei Kaiserwetter kreuz und quer durch den bayersichen Pfaffenwinkel zu schwingen, da jubiliert die Bikerseele im Kurvenrausch. Und das jedes Mal wieder aufs Neue.

Die Landschaft so gesegnet schön, dass einem schier der Atem stocket. Die Herrlichkeit auf Erden sich findet zwischen Lech und Loisach. . . " Jahrhundertealte Schriften schwärmen bereits von den landschaftlichen und kulturellen Schönheiten des Pfaffenwinkels, dieser kleinen Region zwischen fünseenland und Allgäu. Mönche, Nonnen und Pfaffen, vereint in über 160 Kirchen und jeder Menge Klöster, gaben ihm dereinst seinen Namen - dem Pfaffenwinkel. Abseits der touristischen Hauptverkehrsströme liegt das hügelige Land dem tourenden Genießer sozusagen zu Füßen, wartet darauf, entdeckt zu werden.

Im benachbarten Schongau, einst wichtiger Warenumschlagsplatz der großen Handelswege nach und von Oberitalien, beginnen wir unsere heutige Tour. Von dort aus geht es wieder hinaus in die Hügel. Bei Lechbruck, dem einstmaligen Zentrum des oberbayerischen Flößerhandwerks, kreuzen wir den zur Stromerzeugung witestgehend begradigten und mit fast 30 Staustufen-Kraftwerken versehen Fluss. Kaum ein anderes bayerisches Gewässer hat wohl derart viele Eingriffe des Mesnschen in seinen natürlichen Verlauf hinnehmen müssen wie der Lech. Und deshalb sei er "schon lang kein echter Fluß mehr. . .", heißt es. "Zumal der Flußgott sich mitsamt seinen Nymphen, Nixen und Huimännnlein vor vielen, vielen Jahren schon auf und davon gemacht habe", behaupten die Einheimischen mit einem Augenzwinkern.

Bei Steingaden mit seinen imposanten Resten eines ehemals weihin bekannten Klosters kreuzen wir die Romantische Straße, die den Pfaffenwinkel mit dem Schongauer Land zwischen Lech und Ammer verbindet. Der Verkehr wird dichter, wir nähern uns der bayerischen Tourismushochburg Füssen, tauchen aber vorher ab gen Osten. Schwungvoll geht es vorei ander Wieskirche, bad Bayersoien, Saulgrub und Kohlgrub nach Murnau. Mitten auf der Insel Wörth im Murnauer Staffelsee wollte dem Vernehmen nach schon König Ludwig II. zumindest ein kleines Märchenschloß bauen. Als ihm dies verwehrt wurde, war er königlich stinkig, sagt man. Nun ja, einen Katzensprung südlich im Königswinkel konnte er mit Neuschwanstein ja seine Träume realisieren.

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